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Die Lust der Verführung
Gehirnforschung im Marketing

Emotionen beeinflussen die unbewusste Kaufentscheidung
Emotionen beeinflussen die unbewusste Kaufentscheidung
Beim Marketing dreht sich alles um Emotionen. Gehirnforscher aus aller Welt sind sich einig, dass mehr als 70% unserer Entscheidungen unbewusst ablaufen. „Hierbei beeinflussen Emotionen die Kaufentscheidungen fundamental, denn es gibt keine unemotionale Kaufentscheidung“, erklärt Jens Janetzki, Geschäftsführer der Kasseler Marketingberatung Team Vinco.

Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sollten die Vorteile des neuronalen Marketings nutzen. „Wenn man die Werbebotschaften und –gestaltung auf das emotionale Umfeld der Zielgruppe ausrichtet, dann trifft man die Kunden mitten ins (emotionale) Herz“, erklärt Marketingfachmann Janetzki. Somit kann man mit Werbebotschaften ohne Zusatzkosten deutlich mehr Wirkung erzielen – ein erhöhter Umsatz ist die Folge.

Zur Generierung von Emotionen ist im Gehirn das limbische System verantwortlich. Es erzeugt diese Emotionen aus sämtlichen, größtenteils unterschwelligen Außenreizen lange bevor das Bewusstsein aktiviert wird. Gehirnforscher gehen davon aus, das nur 0,00004 % aller Informationen überhaupt in das Bewusstsein gelangen. „Bewusstsein ist demnach ein Aussortieren von Informationen“, beschreibt Marketingexperte Janetzki.

Hierbei stellt die Hirnforschung die drei wesentlichen Emotionssysteme Balance, Stimulanz und Dominanz heraus. Mit Hilfe von modernsten Hirnscannern konnte nachgewiesen werden, dass unterschiedliche Konzentrationen von Testosteron, Dopamin und Cortisol für diese Emotionssysteme verantwortlich sind.

Wenn ein Mensch zum Beispiel einen erhöhten Testosteronspiegel im Gehirn besitzt, dann ist er empfänglicher für dominante Werbebotschaften. Produkte oder Dienstleistungen, die ein Siegesgefühl oder höheren Status vermitteln erfahren bei diesen Menschen erhöhten Absatz. Niederlagen, Ärger, Wut und Unzufriedenheit mit seinem Status, versucht der Kunde zu vermeiden bzw. zu beseitigen. Zusätzlich reagiert diese Person „emotionaler“ auf die Farbe Rot als beispielsweise auf die Farbe Grün. Besonders im Alter von 20 bis 30 Jahren gibt es viele Menschen (insbesonders Männer) mit erhöhten Testosteronspiegel. Hingegen sind bei den über 60 Jährigen nur noch wenige dieser Menschen zu finden.

„Wenn man weiß, auf welche Emotionswelt die potentiellen Kunden am stärksten reagieren, dann kann man die Werbung entsprechend darauf auslegen. Hierbei fällt die Nutzenargumentation je nach Persönlichkeitstyp höchst unterschiedlich aus.“, fasst Janetzki zusammen. Ein spannendes Buch zum Thema Neuromarketing gibt es unter http://www.team-vinco.de/insider/warum-kunden-kaufen.html.

Das Team Vinco steht kleinen und mittelständischen Unternehmen mit einer tiefgehende Marketingberatung, fundierten Ratschlägen und Coachings zur Seite. Ein kostenloses Beispielkonzept dieser Leistungen gibts im Internet unter www.team-vinco.de/insider/beispielkonzept.html zum Download.

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Infos zu diesem Artikel
  • Artikel 14 / 17
  • Veröffentlicht am 22.10.2008 in der Rubrik "Werbung"
  • Autor: Team Vinco

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