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Ein Stichwort hierzu ist die Diversifikation. Hierbei stehen drei Richtungen zur Verfügung:
„Apple startete 1976 mit dem Bau von Computern. Es erweiterte sein Können und somit auch den Umsatz, was den Erfolg von Apple, besonders durch den erhöhten Bedarf an Computern für den Privathaushalt in den 90er Jahren, deutlich steigerte. Allerdings sank der Umsatz des Unternehmens dann auch wieder um die Jahrtausendwende ein wenig. Apple entschloss sich, seine Produktpalette zu erweitern und zwar mit der Apple ‚i‘-Marke“, erklärt Jasmin Dehl, Geschäftsführerin beim Team Vinco. „Den Anfang machte der berühmte iPod, durch dessen neuartige Bedienung der MP3-Player-Markt von Apple revolutioniert wurde.“ „Apple hat sich von einem reinen Computerhersteller zu einem MP3- und Mobiltelefonhersteller erweitert. Also eine laterale Diversifikation.“, so Jens Janetzki, ebenfalls Geschäftsführer beim Team Vinco, der sich auf seine Erfahrung als Marketingberater beruft. „Mit der neuen Zielgruppe hat sich auch automatisch das Image von Apple gewechselt. Das Apple-Management sagt, Apple sei nicht mehr nur eine Marke, sondern auch ein Lebensstil. Dies wird dahingehend deutlich, dass das Unternehmen inzwischen für Qualität und Niveau steht, immerhin befindet sich Apple auf Platz sieben der teuersten Marken.“ Durch diese Diversifikation erzielte Apple ab dem Jahre 2005 ein mehr als doppelt so hoher Umsatz, als noch zwei Jahre zuvor. Apples Vorhaben ist also deutlich geglückt, denn die Umsätze steigen weiterhin. „Das ist kaum verwunderlich: Die Apple ‚i‘-Marke spricht sowohl Jugendliche, als auch Manager an, da Modernes und Qualität sich in ihr vereinen. Im Übrigen hat Apple für die Zukunft sogar geplant in den Automarkt einzusteigen“, so Dehl. Natürlich ist es nicht unbedingt empfehlenswert für einen Jung- oder Kleinunternehmer einen solchen kostspieligen und riskanten Sprung zu machen, wie es das Großunternehmen Apple getan hat. Dennoch sind auch im kleinen Rahmen durchaus zahlreiche Diversifikationen möglich, um sich vom Wett bewerb abzugrenzen. Auch „beim Bäcker um die Ecke“ gibt es Potential! Insgesamt haben Diversifikationen Vor- und Nachteile: Zum Einen kann eine breitere Produktvariation eine breitere Käuferschicht ansprechen, was besonders in Zeiten der Individualisierung notwendig ist. Die Zielgruppe kann erweitert und gebunden werden und die Umsätze können sich somit erhöhen. Zum Anderen können zu viele Unterprodukte sich durchaus gegenseitig behindern und dazu führen, dass der Käufer gar nicht mehr weiß, welches Produkt er nun nehmen soll, bzw. welche Kernkompetenz er dem Unternehmen zusprechen kann. „Ich möchte an dieser Stelle das Beispiel Haarshampoos anführen: Einige sind für glattes, andere für gelocktes oder geschädigtes Haar. Würde man nun aber tatsächlich noch mehr Variationen reinbringen, wie zum Beispiel ‚Für braunes, kurzes, glattes Haar‘, könnte der Verkäufer sicherlich kein Verständnis mehr dafür aufbringen oder sich sogar ‚veralbert‘ vorkommen“, erklärt Marketingexperte Janetzki. Das Team Vinco berät und unterstützt nordhessische Unternehmen und konzipiert eine passende Strategie, um eine möglichst hohe Erfolgsrate zu gewähren. Gerne können Sie sich ein kostenloses Beispielkonzept auf www.team-vinco.de/insider/beispielkonzept.html herunterladen. Infos zu diesem Artikel
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