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Insgesamt erklärt „LERNEN lassen!“ 17 Methoden mit denen man das Lernen vereinfachen kann. Um die Grundlage der Methoden zu begreifen, steht im ersten Teil von „LERNEN lassen!“ eine Erklärung von dem, wie gelernt wird und warum die gängigen Schulmethoden weniger effektiv sind, denn diese „lassen nicht LERNEN“, sondern zwingen zum Pauken, was nicht der natürlichen Vorgehensweise des Gehirns entspricht, und somit eher eine Barriere bildet, die den Lernenden blockiert. Im zweiten Teil, dem Hauptteil, von „LERNEN lassen!“ gibt es 17 Tipps und Methoden zum besseren Lernen. Darunter sind Lernspiele wie die ABC-Listen, Kryptische Rätsel oder „Wer bin ich?“, die hier exemplarisch vorgestellt werden sollen. Die ABC-Listen werden als Alternative für kontinuierliches Mitschreiben gegeben. So muss man nämlich nur einzelne Worte statt ganze Sätze notieren und kann seinen Sinn für das Wesentliche einer Aussage schulen. Auch kryptische Rätsel dienen dazu, viele Informationen auf das Wesentlichste zu reduzieren und somit das Lernen zu vereinfachen. Dabei verfremdet man etwas Bekanntes (zum Beispiel ein Märchen) und die Mitspieler müssen erraten, worum es sich handelt. Das Spiel „Wer bin ich?“ gibt es in zwei Varianten. In einer davon sucht man sich eine Figur aus, die man verkörpert und versucht diese den Mitspielern so gut wie möglich zu erklären. Alle Lernspiele von „LERNEN lassen!“ können auf spezifische Themen (die man „LERNEN lassen“ will) übertragen werden. Beispielsweise kann man bei „Wer bin ich?“ eine historische Figur verkörpern, muss allerdings die Umstände und Hintergründe der Figur kennen und erklären. So macht es mehr Spaß, sich in ein Thema hineinzufinden was die Grundlage der Methoden in „LERNEN lassen!“ bildet: Spaß beim Lernen. Der dritte Teil in „LERNEN lassen!“ ist ein „Merkblatt“. Hier werden Begriffe wie „Intelligenz“ und „Neurogenese“ noch etwas genauer erklärt. Diese kann man sich entweder vor, während, oder nach dem Lesen von „LERNEN lassen!“ anschauen, denn sie sind lediglich Hintergrundinfos, die das Verstehen erleichtern sollen. Alles in allem ist das Buch in sich geschlossen und auch sehr aufschlussreich. Birkenbihl erklärt alles leicht verständlich, mit einfachen Worten, Beispielen und auch kleinen Zeichnungen, so dass man sich gut in die Situationen, die sie schildert hineinversetzen kann. Die Spiele sind vielseitig: einige Spiele kann man alleine, andere in einer Gruppe spielen. Verschiedenste Spielvariationen sorgen dabei für Abwechslung und erhöhen auch den Schwierigkeitsgrad. Alle Methoden in „LERNEN lassen!“ sind von Birkenbihl selbst ausprobiert und bewertet worden, so kann man bei den Übungen zuverlässig Erfolge erzielen. Infos zu diesem Artikel
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